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Me & Mrs Moon - Wie der Mond den weiblichen Zyklus beeinflusst

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum der weibliche Zyklus ziemlich genau einen Monat beträgt? Die Antwort darauf findet sich in den Grundlagen unserer Zeitrechnung. Die Zeiteinheit Monat beruft sich, wie der Name schon sagt, auf den Mond. Von Neumond zu Neumond sind es ziemlich genau 29.5 Tage. Dass der Mond die Gezeiten beeinflusst ist unumstritten und da wir selbst aus 85% Wasser bestehen, wäre es unlogisch nicht zu schlussfolgern, dass der Mond auch einen Einfluss auf uns Lebewesen hat. Und tatsächlich richtet sich der weibliche Zyklus, ohne hormonelle Verhütung, nach den Mondphasen. Auf Grund seines prägenden Einflusses auf die Frauen, werden dem Mond daher in der Astrologie die weiblichen Prinzipien wie Gefühl, Unterbewusstsein, Intuition, Annehmen, Fürsorge, Güte usw. zugeordnet. 

"Frauen sind wie der Mond, wir verändern uns sukzessive von Tag zu Tag. Du siehst nie den ganzen Kreislauf, sondern immer nur eine Phase." Miranda Gray

In einem fruchtbaren Zyklus ovulieren Frauen bei Vollmond und menstruieren bei Neumond. Um sich also bei Vollmond fortzupflanzen macht es durchaus Sinn schlaflos zu sein. Oft berichten mir Frauen besonders an den Tagen vor Vollmond nicht richtig schlafen zu können. Auch das macht biologisch durchaus Sinn, da Spermien bis zu 5 Tage lang im weiblichen Körper gemütlich gehosted werden, um auf einen möglichen Eisprung zu warten. Geschlechtsverkehr vor dem Eisprung erhöht also die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Denn ist das Ei erst einmal gesprungen, bleiben für eine mögliche Befruchtung nur noch 24 Stunden Zeit. Dieser Zyklus wird auch „der weiße Mond“ genannt . 

Im „roten Mond“ ovulieren die Frauen im Neumond und menstruieren im Vollmond. In diesem Zyklus wird die sexuelle Energie, die eine immense Kraft besitzt, nicht für die Fortpflanzung genutzt, sondern für die spirituelle Entwicklung umgeleitet. Praktiken zur Kanalisierung dieser Energie werden auch in manchen Yogarichtungen angewandt. 

Eine Frau kann im Leben zwischen beiden Zyklen hin- und herpendeln. In jedem Fall sind Zyklen im Einklang mit dem Mond sehr heilsam. Sollte sich dein Zyklus nicht im Einklang mit dem Mond befinden, schau dir folgende Punkte in deinem Umfeld und deiner Routine einmal näher an:

Wie viel künstliches Licht umgibt dich? Versuche es zu minimieren, besonders an deinem Schlafplatz. Wie geregelt sind deine Schlafens- und Essenszeiten? Kannst du sie optimieren? Übe regelmäßig Yoga zur Stressreduzierung und um in tieferen Kontakt mit dir selbst und deiner Weiblichkeit zu gelangen. Setze dich bewusst dem Licht des Vollmondes aus, um deinen Eisprung zu provozieren. Versuche dabei künstliche Lichtquellen zu reduzieren. Gerade jetzt in der Zeit der kurzen Tage lässt sich das gut mit einem Abendspaziergang in der Natur verbinden. 

Und selbst nach der Menopause wirkt der Mond auf den weiblichen Körper. Da sich dein Körper nun nicht mehr durchs menstruieren reinigt, kannst du ihn z.B. durch einen Fastentag zu Neumond unterstützen.

Teile uns gerne deine Erfahrungen zu diesem Thema auf Facebook oder Instagram (@natuerlich_weiblich) mit. Mehr über den weiblichen Zyklus kannst du in diesem Artikel erfahren.

Photocredit: unsplash

Gastartikel von Susanne Jürgens

 

Susanne und Astrid haben sich bei ihrem Advanced Teacher Training mit Lance Schuler 2014 im Yogaraum Hamburg kennengelernt. Seit der ersten Stunde richtet Susanne ihren Yoga-Unterricht nach der tagesaktuellen Mond-Konstellation aus, zunächst im Raum Düsseldorf und seit 2012 in ihrer Heimat in Vorpommern. Hier betreibt sie die Yoga Ranch, ein Yoga-Studio mit Gästehaus und riesigem Garten für Yoga-Reisen, Workshops, Kochkursen und mehr. www.yoga-ranch.de